Apple iPad 3 Test

09.03.2012

Das Apple iPad 3 gilt als Wegbereiter des Tablet-PC’s und ist seit seiner Markteinführung im Jahre 2010 das weltweit meistverkaufte Gerät. Auch in der dritten Generation gibt es viele innovative Neuerungen. Das besondere Highlight ist das Display, welches mit 2048×1536 Pixeln eine höhere Auflösung hat als ein Full-HD Fernseher. Weil Filme und Fotos davon besonders profitieren, liefert Apple die Fotobearbeitung iPhoto, die vom Mac bekannt ist, nun auch für eine Auswahl an iOS Geräten mit und macht das Fotografieren und die Bildbearbeitung zu einem ganz neuen Erlebnis. Zudem können hochauflösende Filme auf dem iPad der dritten Generation angeschaut werden. Wer den mobilen Dienst iCloud nutzt, kann Filme in der iCloud ablegen und so oft anschauen, wie er möchte. Auch eine neue Kamera hat Apple dem iPad spendiert: Diese nimmt jetzt mit 5 Megapixeln auf und verfügt sogar über einen Bildstabilisator. Eine weitere wichtige Neuerung bringt das 4G-Modell mit: Das Surfen im mobilen Internet sollte nun auch über das neue schnelle LTE-Netz erfolgen. Es wurde jedoch bekannt, dass in Deutschland die US-Version verkauft wird, welche einen Chip eingebaut hat, der mit den deutschen Frequenzen nicht kompatibel ist. Dies bedeutet, dass LTE mit dem iPad in Deutschland nicht benutzt werden kann.

Betriebssystem
Auch das neue iPad kommt mit dem mobilen Betriebssystem iOS, zur Auslieferung ist die Version 5.1 installiert. Updates stellt Apple in regelmäßigen Abständen kostenlos zur Verfügung, sie können über iTunes geladen werden.

Das Betriebssystem vereint innovativ alle Funktionen, die ein Tablet-PC benötigt. Es können Filme angeschaut, Musik gehört und Fotos betrachtet werden. Mit dem Internetbrowser Safari surft der Besitzer im Web, mit iBooks kann er Bücher oder Zeitschriften lesen. Viele wichtige Apps sind bereits im Betriebssystem integriert, im AppStore von Apple werden mehr als 200.000 weitere Programme angeboten, viele davon kostenlos. So kann das iPad auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt werden.

 

Geschwindigkeit
Das Apple iPad 3 bekam einen neuen, sehr schnellen Hochleistungsprozessor, es wurde ein A5X Chip mit Quad-Core Grafik verbaut. Gleichzeitig wurden bereits bei der Präsentation des neuen iPads neue Spiele mit einer überragenden Grafik präsentiert, die ruckelfrei laufen und ein völlig neues Spielerlebnis versprechen. Auch das Anschauen von Filmen in Full-HD Qualität ist sehr flüssig möglich.

 

Ausstattung
Die Ausstattung des neuen Apple iPad 3 lehnt sich an die seiner Vorgänger an, die Funktionen wurden jedoch vor allem gegenüber dem iPad der ersten Generation deutlich erweitert. So können nun auch hochauflösende Bildschirminhalte via Airplay an einen Fernseher gestreamt werden. Hierfür ist Apple-TV notwendig.

Wer gerne fotografiert und nicht viel Zeit in die Bearbeitung seiner Fotos investieren möchte, bekommt mit iPhoto für iOS ein Tool in die Hand, mit dem die mobile Fotobearbeitung eine völlig neue Dimension bekommt. Auf dem 9,7 Zoll großen Retina-Display werden die Bilder in einer beeindruckenden Auflösung und Schärfe dargestellt und können mit einem Fingertipp bearbeitet oder zu Fotoalben zusammengefasst werden.

Nutzer des mobilen Speichers iCloud freuen sich über die Möglichkeit, einmal gekaufte Filme in der Wolke zu speichern und auf dem hoch aufgelösten Display immer wieder anschauen zu können.

Die an der Rückseite verbaute 5-Megapixel-Kamera hat einen rückwärtig belichteten Sensor für gute Bilder auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Die Lichtstärke des Objektivs beträgt F2.5, Videos werden in Full-HD Qualität aufgenommen. Auch in der Front ist eine Kamera verbaut, diese kann zum Chatten oder für Selbstportraits genutzt werden.

Das iPad ist wie seine Vorgänger als WLAN-Variante erhältlich. Wer unterwegs auch ohne Hotspot mobil bleiben möchte, entscheidet sich für die 4G-Variante. In Deutschland kann aufgrund abweichender Frequenzen jedoch nur mit UMTS, EDGE oder GRPS gesurft werden.

Die Spracherkennung Siri, welche aus dem iPhone 4S bekannt ist, wird unverständlicherweise nur für Geräte angeboten, die auf dem japanischen Markt verkauft werden. Die anderen Märkte müssen sich mit einer abgespeckten Spracherkennung zufrieden geben, die es zumindest ermöglicht, Texte in das iPad zu sprechen und so SMS oder Mails zu schreiben beziehungsweise den Facebook- und Twitterstatus zu aktualisieren.

Die Akkulaufzeit gibt Apple trotz des hoch aufgelösten Displays mit 10 Stunden an. Der interne Flash-Speicher beträgt sowohl bei der WLAN- als auch bei der 4G-Variante wahlweise 16, 32 oder 64MB. Das Gerät ist in Schwarz oder Weiß erhältlich.

 

Bedienung
Das Betriebssystem des Apple iPad 3 ist für die Bedienung über das berührungsempfindliche Display optimiert und erfordert keine Einarbeitungszeit. Alle Programme befinden sich hinter so genannten Apps und werden durch einen Fingertipp geöffnet. Durch das Spreizen der Finger können Seiten vergrößert und verkleinert werden, auch das Wischen und Blättern wird unterstützt. Der Touchscreen reagiert sehr sensibel, die Bedienung macht einfach nur Spaß.

Dank des Flash-Speichers ist das iPad sofort nach der Betätigung der Home-Taste betriebsbereit. Es muss im täglichen Gebrauch nicht hoch- und wieder heruntergefahren werden.

 

Pro:

  • hoch aufgelöstes Retina-Display mit 2048×1536 Pixeln
  • leistungsfähiger Prozessor
  • überragende Quad-Core Grafik
  • sehr gute Kamera
  • gleicher Preis wie das Vormodell

 

Contra:

  • die Spracherkennung Siri gibt es nur für den japanischen Markt
  • schnelles LTE kann in Deutschland nicht genutzt werden
  • im Vergleich zu anderen Tablet-PC’s sehr teuer


Apple iPad 3 Test
Zur Zeit konnten leider keine weiteren Testberichte gefunden werden.


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